­aktuell.jpg
­
Aktuelles
"Tradition zum Anfassen" diesmal international
Aktuelles >>

Der Ungar Istvan Sztani verließ nach dem Volksaufstand 1956 seine Heimat und schnürte fortan bei der Eintracht seine Fußballstiefel. Istvan Sztani war einer der Köpfe der Meistermannschaft von 1959, im Finale gegen die Offenbacher Kickers erzielte er zwei Treffer. Nach dem Titelgewinn wechselte er nach Belgien zu Standard Lüttich, kehrte aber 1965 an den Riederwald zurück. Der heute 71-Jährige Sztani ist im Rhein-Main-Gebiet heimisch geworden und der Eintracht eng verbunden.

lajos.jpgLajos Detari, derzeit Trainer beim griechischen Club FC Poros, kickte nur ein Jahr bei der Eintracht, bis heute ist er aber unvergessen. Im Sommer 1987 für die Rekordablösesumme von 3,6 Millionen DM zur Eintracht gekommen, tat sich der Ungar in der neuen Umgebung anfangs sehr schwer. Seine Fußballschuhe in Landesfarben waren Gesprächsthema, seine Leistungen auf dem Platz wurden stark kritisiert. In der Rückrunde der Saison 1987/88 fand Detari zu seinem Selbstbewusstsein zurück, langjährige Eintrachtfans schwärmen heute noch von seinem Treffer im Pokalspiel gegen Bayer Uerdingen, einem der schönsten Eintracht-Tore überhaupt. Auch sein wichtigster Treffer war ein Traumtor, am 28. Mai 1988 zirkelte Detari in der 81. Minute des Pokalfinales gegen Bochum einen Freistoß zum Siegtreffer in des Gegners Kasten. Auch Detaris Abgang bot den Stoff für Mythen: Angeblich 18 Millionen DM kassierte die Eintracht von Olympiakos Piräus und es soll heute noch Eintrachtler geben, die in der Ruine des Riederwalds nach dem Geldbündel suchen…

cha.jpgDu Ri Cha, Nationalspieler Südkoreas, spielte von 2003 bis 2006 bei unserer Eintracht. Bedingt durch seinen Vater hat Du Ri, der in Frankfurt geboren wurde, eine enge Beziehung zum Verein. Bum Kun Cha spielte von 1979 bis 1983 am Riederwald und war mit zahlreichen Treffern maßgeblich am Uefa-Cup-Sieg 1980 und dem DFB-Pokalsieg 1981 beteiligt. Sowohl der Vater als auch der Sohn, der heute bei der TuS Koblenz unter Vertag steht, sind bei den Anhängern der Eintracht äußerst beliebt. Und während der Vater mit der Eintracht auch Titel bejubeln konnte, sorgte der Sohn mit seinem fulminanten Schuss aus 30 Metern 2006 in Dortmund für den vorzeitigen Klassenerhalt der Eintracht. Der wurde auch euphorisch gefeiert.

Start: 13. November 2008, 19.30 Uhr, Eintritt frei. Moderiert wird die Veranstaltung von Axel "Beve" Hoffmann.

zurück